Wie funktioniert das nun mit der Lautstärke und der Raumakustik?
In einem Raum wird Sprache und Schall nicht nur auf dem direkten Weg übertragen, sondern reflektiert von allen Flächen. Hierbei ergeben sich unterschiedliche Laufzeitlängen, wie an der Länge der Pfeile zu erkennen ist.
Der Schall kommt also später beim Zuhörer an und es ergibt sich eine Laufzeitverzögerung, auch Nachhall genannt.
Hinzu kommen verschiedene Flächen wie Glas, Teppich, Beton usw. die den Schall unterschiedlich reflektieren. Glatte Flächen wie Glas und Fliesen ergeben einen lauteren Nachhall beim Zuhörer.
Dieses Bild soll optisch verdeutlichen, was in einem Raum mit der Akustik passiert.


Nun kann die Laufzeit des Nachhall gemessen werden.
Durch ein professionelles Berechnungssystem kann die Resonanz oder das Sonar dargestellt werden. Gleichzeitig sind die Meßergebnisse die Grundlage der Berechnung für ein optimales Ergebnis nach Norm.
Bei einer Nachmessung ist das Gesamtergebnis zu erkennen wie der Vorher- und Nachhereffekt sich darstellt.
Verschiedene Räume haben nach ihrer Nutzung unterschiedliche Richtwerte und Sollvorgaben nach Norm.
| Saal / Kongress | 700 - 1200 Millisekunden |
| Lesesäle, Verkaufsräume, Fitnessstudio, Produktionsräume | 900 - 1000 Millisekunden |
| Großraum-Büros, Foyer, Schalterhallen, Gastronomie | 700 Millisekunden |
| Einzelbüro, Konferenzräume Gesundheitswesen, Wartezimmer Schulen und Kindergärten | 500 Millisekunden |
| Schulen und Kindergärten mit Inklusion | 460 Millisekunden |
Die Umsetzung ergibt sich aus den benötigten Absorbervolumen, der Umsetzbarkeit der Raumbeschaffenheit und letztendlich der Kundenwünsche nach Design und Darstellung.